Ein Amulett trägt man nah am Körper, weil man ihm etwas anvertraut: eine Absicht, ein Gebet, die Verbindung zu einer Gottheit oder Lehre. Im tibetischen Buddhismus hat diese alte Praxis eine besondere Tiefe, mit Symbolen, Mantras und Gottheiten, die seit Jahrhunderten weitergegeben werden. Die Wahl ist persönlich: Manche wählen ein Symbol, das zu ihrer Praxis passt, andere folgen einem Gefühl beim ersten Anblick.
Viele unserer Amulette zeigen eine Gottheit: Chenrezig, den Bodhisattva des Mitgefühls, die Grüne Tara, Guru Rinpoche, Buddha Shakyamuni oder den Medizin-Buddha, der in der Tradition als Buddha der Heilung verehrt wird. Manche sind als kleine, versiegelte Röhre gearbeitet, in der Mantras und Darstellungen der Gottheit eingeschlossen sind. Andere Anhänger tragen ein Symbol: den Dorje, den Phurba, den Endlosknoten, das Om, die Acht Glückssymbole oder die Lebensblume.
Alle unsere Anhänger und Amulette werden von tibetischen Kunsthandwerkern im Himalaya aus Messing, Kupfer und Weissmetall von Hand gefertigt oder zumindest von Hand vollendet. Da jedes davon durch Handarbeit entsteht, gleicht keines genau dem anderen. An einer passenden Kette getragen, wird ein Amulett zum täglichen Begleiter. Wer eine Gottheit lieber auf dem Altar ehrt, findet sie auch bei unseren Statuen.