Ein Altar ist kein Möbelstück, sondern ein bewusst gestalteter Ort, der zur Praxis einlädt und den Alltag unterbricht. In tibetischen Haushalten gehört er so selbstverständlich dazu wie ein Esstisch. Hier beginnt und endet der Tag, hier werden Gebete gesprochen, Lichter entzündet und Opfergaben dargebracht. Ein Altar muss nicht gross sein. Auch ein kleines Regal kann zum Altar werden, denn entscheidend ist nicht die Grösse, sondern die Absicht.
Im Zentrum steht traditionell eine Buddha-Statue oder das Bild einer Gottheit. Davor stehen sieben Opferschalen für Gaben wie Wasser, Blüten und Speise. Eine Butterlampe spendet Licht, Dorje und Glocke liegen für die Praxis bereit, und Räucherstäbchen erfüllen den Raum mit Duft.
Tibetische Altarschränke aus Holz geben diesen Objekten einen würdigen Rahmen. Sie werden von tibetischen Kunsthandwerkern im Himalaya gefertigt, oft bemalt oder geschnitzt mit Lotusblüten, Drachen und Glückssymbolen. Da jeder Schrank von Hand entsteht, gleicht keiner dem anderen. Manche haben Türen, die den Altar schliessen, wenn er nicht in Gebrauch ist, eine Geste des Respekts. Gerne beraten wir Sie persönlich, ob Sie Ihren ersten Altar einrichten oder einen bestehenden erweitern möchten.