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Phurba

Die Phurba ist ein Ritualdolch mit dreikantiger Klinge aus tibetischer Tradition. Sie steht symbolisch dafür, Hindernisse auf dem spirituellen Weg zu bannen. Ein Ritualobjekt von grosser Bedeutung, von tibetischen Kunsthandwerkern im Himalaya in Handarbeit gefertigt.

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Was ist eine Phurba und wofür wird sie in der tibetischen Ritualpraxis verwendet?

Die Phurba ist ein Ritualdolch mit dreikantiger Klinge aus tibetischer Tradition. Wie die Kartika wirkt sie auf den ersten Blick rätselhaft. Wer ihre Bedeutung kennt, erkennt in ihr eines der wichtigsten Ritualobjekte des tibetischen Buddhismus. Der Name bedeutet auf Tibetisch Pflock oder Nagel. In der Tradition steht die Phurba dafür, Hindernisse auf dem spirituellen Weg zu bannen, wie ein Nagel, der etwas an seinem Platz fixiert. In der Ritualpraxis wird sie in die Erde gesteckt oder in der Hand gehalten, während Mantras rezitiert werden.

Die Form ist unverwechselbar. Der Griff zeigt oft das Gesicht einer Gottheit, meist Vajrakilaya, dem die Phurba besonders zugeordnet ist, oder Hayagriva. Die Praxis des Vajrakilaya geht auf Guru Rinpoche zurück. Die drei Kanten der Klinge stehen für die Überwindung der drei Geistesgifte: Unwissenheit, Anhaftung und Abneigung.

Phurba werden von tibetischen Kunsthandwerkern im Himalaya aus Messing, Bronze, Eisen und Holz gefertigt. Eiserne Phurba werden in der Tradition für die Ritualpraxis bevorzugt. Messingphurba eignen sich gut für den Altar oder als Sammlerstück. Da jede Phurba von Hand gefertigt wird, gleicht keine der anderen. Wir wählen sie sorgfältig aus, mit Blick auf Verarbeitung und ikonografische Korrektheit.

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